Carsten & Elke Martens

Irland

Abreise

Da heute nichts weiter auf dem Programm stand, außer unserem Abflug, gingen wir verhältnismäßig spät zum Frühstück das wir dafür heute umso länger genossen. Ich kann mich langsam an das Full Irish Breakfast gewöhnen.

Nach dem sehr umfangreichen Frühstück ging es zum Kofferpacken da wir langsam auschecken mussten. Noch die Adressen untereinander austauschen und schon ging es zum Airport. Dort war es am Check-In und bei den Sicherheitskontrollen wesentlich entspannter als vor einer Woche in München. Gut es ist auch erheblich weniger los als in München. Dafür sind die Iren etwas geschäftstüchtiger. Denn um zum Gate zu kommen muss man durch eine Reihe von Souvenir-, Whiskey- und Parfumshops. Wir aßen noch zu sechst eine Kleinigkeit bevor Elke und ich als erste zum Boarding mussten.

Sehr traurig verabschiedeten wir uns von den anderen und Irland….

Es wird wohl nicht unser letzter Besuch in Irland gewesen sein….

Ring of Kerry

Heute ist die nächste – und wohl bekannteste – Panoramastrasse Irland auf dem Programm: Der Ring of Kerry. Allerdings befahren wir nur das Teilstück der Halbinsel Iveragh bevor  wir Killarney auf eigene Faust erkunden…

Doch der Reihe nach.

Da wir heute wieder eine reine Ausflugsfahrt machen, fuhren wir in aller Ruhe nach dem Frühstück los um gleich nach einer halben Stunde einen kurzen Foto-Halt an einen Aussichtpunk zu machen, mit herrlichen Blick über den Lough Leane, den Muckross Lake und die Ausläufer des Killarney-Nationalpark.

Panorama Killarney

Panorama Killarney

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Den Atlantik im Blick

Am Montag hieß es nach dem umfangreichen Full Irish Breakfast wieder Kofferpacken.

Gegen 9 Uhr wurden also wieder knapp 90 Koffer von Gerry, unserem Fahrer, verladen und weiter ging es in Richtung Dingel. An diesem Tag waren zwar wieder keine Besichtigungen geplant, dafür sollten wir aber eine der schönsten Landschaften Irlands kennenlernen und dazu zahlreiche Fotostops haben.

So war unser erster Halt ein halbstündiger Fotostop in Adare wo wir mit unseren neuen Bekannten neben einen kurzen Spaziergang im wunderschön angelegten Stadtpark das kleine Heimatmuseum besuchten.

Adare Stadtpark

Adare Stadtpark

Dang ging es weiter durch eine atemberaubende Landschaft in Richtung Dingel. Oft ging der Weg direkt an der Atlantikküste vorbei, über Steilküsten mit kleinen engen Straßen. Unser Reiseführer Martin gab uns immer wieder kurzweilige Einblicke in die Geschichte, die Gegend und die Eigenarten von Land und Leute.

Panoramastrasse entlang der Atlantikküste

Panoramastrasse entlang der Atlantikküste

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Atemberaubend

Heute zeigte sich Irland von seiner regnerischen Seite. Ein echter „rainy day“ eben….

Auch in Irland startet der Tag an einem Sonntag gemütlicher als sonst. Da Sonntags auch erst die Pubs nach dem Gottesdienst öffnen, so unser Reiseleiter, fuhren wir auch erst gegen 10 Uhr vom Hotel los. Und diesmal wieder mit gepackten Koffern, den diese Nacht werden wir in einem neuen Hotel verbringen.

SO fuhren wir also durch das im Regen düstere Irland in Richtung Cliffs off Moher. Aber selbst im Regen macht dieses Land einen erstaunlich sehenswerten und liebenswerten Eindruck.

Unseren ersten Halt machten wir in Gort in der Grafschaft Galway.

Saint Colman, Gort

Saint Colman, Gort

Eine schöne Kleinstadt mit einer Kirche im Zentrum und – natürlich – einigen Pubs. Leider hatte aber nur ein Pub offen, das sowieso zum Brunch gut besucht war und dann auch noch mit 45 Touristen auskommen musste. Und doch, wie eigentlich überall in Irland, wurden wir sehr höfflich und freundlich empfangen, zuvorkommend bedient und der Tee war wieder einmal äußerst lecker. Und wie überall wo wir waren, kommt keine Bestellung ohne die obligatorischen Fragen nach dem Reiseziel, was wir uns anschauen wollten und was wir schon gesehen haben aus. Und ebenfalls erstaunlicher weise nehmen die Iren sich Zeit damit diese uns mit unseren wohl doch sehr befremdlichen deutsch-englishen Dialekt verstehen und auch kapieren was uns die Einheimischen sagen wollen. Das ist in manchen Touristengebieten in Europa nicht immer der Fall. Eine Ausnahme gibt es….in Gaeltacht Gebieten wird es echt schwierig die Sprache zu verstehen. Ich glaube das macht denen Spaß unsere verstörten Blicke zu sehen… Weiterlesen

Irlands schönster Strand

An diesen Tag wartete eine Rundfahrt durch den Nationalpark Connomara auf uns. Da bedeutete aber 400 Kilometer mit dem Bus….erwähnte ich bereits das die irischen Reisebusse sehr beengte Beinfreiheit haben?

Unser Reiseleiter Martin brachte uns heute viel von der Geschichte Irlands näher und unser Fahrer Gery manövrierte sein Gefährt sich über die Straßen Irland….uns wir genossen den Ausblick auf die phantastische Landschaft.

Auf den Weg zum Nationalpark Connemara

Auf den Weg zum Nationalpark Connemara

Von Hotel ging es zuerst Richtung Clifden um auf die „Sky Road“ zu kommen. Dies ist eine atemberaubende Straße am Atlantik entlang und führt und durch die wilde romantische schöne Landschaft direkt zu dem wunderbaren Korallenstand in Carraroe.

Korallenstrand

Korallenstrand

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Die Rundreise beginnt

Am heutigen Tag startete unsere Rundreise – und das gleich mit einem Schrecken. Seit sechs Jahre hat es in Irland nicht mehr geschneit, und ausgerechnet heute war es dann wohl mal wieder soweit. Schnee in Dublin.

Schnee in Dublin... Die Hotelzufahrt

Schnee in Dublin… Die Hotelzufahrt

Nun gut, wir müssen ja nicht fahren, also erst einmal zum Frühstück, dann die Koffer packen denn wir verlassen das Hotel Green Isle erst einmal wieder. Unser erstes irisches Frühstück – wie auch das Englische sehr gewöhnungsbedürftig – war ganz in Ordnung. Es gab genug zum Frühstück abseits von Bohnen, gegrillten Tomaten & Pilzen, Würstchen und Blutwurst. Den Kaffee sollte man meiden, der Tee ist aber sehr lecker.

Gegen 9 Uhr haben wir dann ausgecheckt und die Gruppe versammelte  sich nebst Reiseführer in der Lobby. Nur der Bus kam nicht. Die Erklärung war schnell gefunden. Der Schnee hatte doch zu einem erheblichen Verkehrschaos geführt. Unser Busfahrer kam aber nur gut 15 Minuten zu spät, also schnell die Koffer verladen, einen Sitzplatz gesucht und schon konnte die Rundreise beginnen.

Apropos Sitzplatz: Scheinbar ist der Ire etwas kleiner wie der groß gewachsene Kontinentaleuropäer – oder ich bin einfach zu groß – jedenfalls sind die Sitzreihen sehr eng. Aber der Bus an sich ist sehr gepflegt, es gibt WLan an Board und er ist sehr sauber.

Die Rundreise beginnt mit einer Stadtrundfahrt durch Dublin. Martin, unser Guide, erzählt uns sehr lebhaft über Dublin, die Geschichte Irlands und die Besonderheiten der irischen Bevölkerung. Er macht das wirklich kurzweilig und sehr humorvoll. Hier und da wird ein Fotostop eingelegt so das die nächsten zweieinhalb Stunden sehr schnell vergehen.

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Irland….. Der erste Tag

Am Donnerstag früh ging es gegen 6 los in Richtung München. Es hat in der Nacht auch noch geschneit und so fuhren wir doch mit gemischten Gefühlen los. Um 9 mussten wir am Flughafen sein, trotz Schnee und Berufsverkehr um München herum, auf der anderen Seite hatten wir aber für eine Stecke von eineinhalb Stunden Entfernung, drei Stunden Zeit eingeplant. Und zu unserer Überraschung war nicht nur die Strasse ziemlich schnee- und eisfrei, auch bis ca 40 Kilometer vor München kamen wir sehr schnell voran. Und der Berufsverkehr kostete uns eigentlich auch nur gute eine halbe Stunde durch Stop-and-Go. Kurz nach 8 waren wir also am Flughafen München, das Parkhaus P8 dank unseres Navis sehr umständlich gefunden und unser vorher gebuchtes Parkticket funktionierte auch ohne Probleme. Also Koffer ausladen, Parkplatz aufschreiben und ab in den Terminal.

Trotz Morgenstunde und außerhalb der Ferienzeit war überall gut etwas los. Also suchten wir die Schalter von Aer Lingus. Irgendwie war ich der Meinung das die im Bereich A liegen würden, aber weit gefehlt. Nach einigem Suchen und mit Hilfe eines freundlichen Menschen an der Info, fanden wir die Schalter im Bereich C. Naja die paar Hundert Meter. Wir waren ziemlich weit vorne in der Schlange, aber der Schalter wurde erst exakt zweieinhalb Stunden vor dem Flug geöffnet. Das Einchecken ging dann zügig voran, wir bekamen die gewünschten Sitze an Notausstieg – bei meiner Größe echt ein Segen – und wegen dem eineinhalb Kilo Übergepäck – wir hatten noch ein paar Flaschen Wasser für die Busfahrt eingepackt – sagte niemand etwas. Also ab zum Sicherheitscheck, der dann im Bereich B war und vor dem sich eine wirklich lange Schlange bildete. Die Kollegen vom Grenzschutz an der Passkontrolle waren wohl gerade anderweitig gebraucht wurden, den von den zehn Schaltern waren doch drei besetzt. Also dauerte es ein wenig. Und da mehr Menschen von hinten dazukamen als von vorne weggingen war es echtes Gruppenkuscheln. Weiterlesen

Der Urlaub beginnt….

Elke hat nun ihre Bachelor-Arbeit an der PraxisHochschule Rheine fertig und darf sich jetzt nach drei schweren Jahren Physician Assistant nennen. Wir haben das letzte Jahr schon darüber geredet was wir machen wenn es endlich vorbei ist, die letzte Prüfung geschrieben, das letzte mal die Hochschule besucht wurde. Sonne, Sand und Meer? Ist nicht so unseres, jedenfalls gar nicht meines…. Wo dann hin? Österreich? Fagren wir seit drei Jahren mindestens einmal im Jahr hin, wäre also nichts besonderes. Dann fand Elke bei Berge & Meer eine Irlandrundreise. Da ich schon in Irland war, genauer gesagt in der Nähe von Limerick, war ich da sofort begeistert.

Und heute ist es soweit, unser Urlaub beginnt.

Wir fahren heute nach Coburg, die Mädels und Elkes Eltern besuchen. Am Dienstag früh geht es dann erstmal nach München. Ein Weißwurst-Frühstück beim Giesinger-Bräu ist angedacht, danach weiter nach Füssen. Ich habe Elke letztes Jahr einen MyDays-Kurzurlaub geschenkt, denn wir im Hotel Villa Toscana verbringen werden. Und am Donnerstag um 11:05 Uhr geht der Flieger nach Dublin.

Ich habe vor ein Reisetagebuch und ein paar Bilder hier im Blog zu veröffentlichen. So, also dann mal los zur ersten Runde….