Carsten & Elke Martens

Irland….. Der erste Tag

Am Donnerstag früh ging es gegen 6 los in Richtung München. Es hat in der Nacht auch noch geschneit und so fuhren wir doch mit gemischten Gefühlen los. Um 9 mussten wir am Flughafen sein, trotz Schnee und Berufsverkehr um München herum, auf der anderen Seite hatten wir aber für eine Stecke von eineinhalb Stunden Entfernung, drei Stunden Zeit eingeplant. Und zu unserer Überraschung war nicht nur die Strasse ziemlich schnee- und eisfrei, auch bis ca 40 Kilometer vor München kamen wir sehr schnell voran. Und der Berufsverkehr kostete uns eigentlich auch nur gute eine halbe Stunde durch Stop-and-Go. Kurz nach 8 waren wir also am Flughafen München, das Parkhaus P8 dank unseres Navis sehr umständlich gefunden und unser vorher gebuchtes Parkticket funktionierte auch ohne Probleme. Also Koffer ausladen, Parkplatz aufschreiben und ab in den Terminal.

Trotz Morgenstunde und außerhalb der Ferienzeit war überall gut etwas los. Also suchten wir die Schalter von Aer Lingus. Irgendwie war ich der Meinung das die im Bereich A liegen würden, aber weit gefehlt. Nach einigem Suchen und mit Hilfe eines freundlichen Menschen an der Info, fanden wir die Schalter im Bereich C. Naja die paar Hundert Meter. Wir waren ziemlich weit vorne in der Schlange, aber der Schalter wurde erst exakt zweieinhalb Stunden vor dem Flug geöffnet. Das Einchecken ging dann zügig voran, wir bekamen die gewünschten Sitze an Notausstieg – bei meiner Größe echt ein Segen – und wegen dem eineinhalb Kilo Übergepäck – wir hatten noch ein paar Flaschen Wasser für die Busfahrt eingepackt – sagte niemand etwas. Also ab zum Sicherheitscheck, der dann im Bereich B war und vor dem sich eine wirklich lange Schlange bildete. Die Kollegen vom Grenzschutz an der Passkontrolle waren wohl gerade anderweitig gebraucht wurden, den von den zehn Schaltern waren doch drei besetzt. Also dauerte es ein wenig. Und da mehr Menschen von hinten dazukamen als von vorne weggingen war es echtes Gruppenkuscheln.

Dann die eigentliche Sicherheitskontrolle, Gürtel, Geldbeutel, Schmuck, Laptop, Handy, Jacke, Rucksack alles gründlich durchsucht und auf Sprengstoff gecheckt. Gut die Damen und Herren machen nur ihren Job.

Dann erst einmal in Ruhe einen Platz gesucht, einen Kaffee und bisschen Gebäck zum Frühstück gekauft – nicht viel billiger als am Montag von der Autobahn – und in Ruhe auf das Boarding gewartet.

Pünktlich 30 Minuten vor Abflug begann das Boarding, unsere Plätze haben wir schnell gefunden und der Flug von gut 2:25 Stunden ging ziemlich schnell vorbei. Die Plätze am Notausgang waren schon sehr angenehm, leider allerdings dafür komplett ohne Fenster. Gegen 12:25 Uhr Ortszeit sind wir in Dublin gelandet. Die Einreise ging ziemlich entspannt, ein kurzer Blick auf den Pass und schon waren wir in Irland. Und bis wir an der Gepäckausgabe standen drehten unser erster Koffer schon eine Runde und der zweite folgte sehr zügig. Also ab zum Ausgang und die Gruppe von „Berge & Meer / ALDI Reisen“ gesucht….und schnell gefunden.

Zu unserer großen Überraschung – man macht sich ja vorher so seine Gedanken über die Reisegruppe – war es keine, wie von uns befürchtete Rentnerkaffeefahrt. Von 20 bis 80 war alles vertreten und der Großteil der Teilnehmer war um die 35-45 Jahre.

Wir wurden dann schnell zum Bus getrieben und ab ging die Fahrt zu unserem ersten Hotel. Im Bus erhielten wir von der Dame, die uns am Flughafen in Empfang nahm, die ersten wichtigen Informationen. Unter anderem auch das sie nur da sei uns zum Hotel zu bringen, unser eigentlicher Reiseleiter, Martin, wäre erst ab abends im Hotel. Und das es vom Hotel ab eine Buslinie nach Dublin gäbe. Die allerdings nur stündlich verkehren würde und eine gute Stunde Fahrzeit benötigt. Also erst einmal im Hotel Green Isle eingecheckt. Ein sehr schönes Hotel in den Vororten von Dublin. Da wir allerdings den Urlaub mit Halbpension gebucht hatten, das Abendessen um 19:30 wäre, wir erst gegen 14:30 auf dem Zimmer waren fuhren wir nicht nach Dublin sondern spazierten durch den Regen in den kleinen Ortskern des Dorfes und vertraten und dort die Beine, bevor wir in der Hotel Lobby Kaffee und Kuchen genossen und uns langsam auf den Abend vorbereiteten. Das erste Abendessen in der Reisegruppe stand an bei dem man sich näher kennen lernen konnte. Klar, man findet nicht jeden Menschen gleich sympathisch, aber in großen und ganzen scheint die Gruppe zu passen. Unser Reiseführer Martin stellte sich kurz vor, gab uns einige schnelle Infos über das Hotel und den weiteren Ablauf – um 9 Uhr am nächsten morgen ging es im Bus los – und wünschte uns einen schönen Abend. Jedenfalls war das Abendessen sehr kurzweilig und lustig und nach dem Abendessen gab es noch einen Absacker an der Bar bei Live-Musik bevor wir doch ziemlich müde sehr früh ins Bett gingen.